Von inaktiver zu aktiver Verantwortung

Für Menschen, die neu in politische Gruppen kommen: Es ist wichtig, Verantwortung wirklich aktiv an-zugehen und sich mit ihr auseinanderzusetzen, und nicht inaktiv verantwortlich zu handeln, weil man ja „muss“ oder nicht weiß, was man tun soll. Frag also nicht: was soll ich tun?, um es direkt betroffenen Menschen oder denen, die schon länger in diesen Zusammenhängen aktiv sind, recht zu machen. Sondern frage: Was ist unser strategisch-politischer Moment? Dann kannst du diskutieren, was das mit deinen eigenen Plänen zu tun hat, und selbst herausfinden, was deine Aufgabe in der Umsetzung sein könnte. Selbst wenn du neu in eine Gruppe oder ein Bündnis kommst, musst du dich nicht von dem vorhandenen Wissen einschüchtern lassen, dir nicht eine Rolle oder eine Aufgabe zuweisen lassen. Trau dir zu, dir selbst Aufgaben zu suchen, die zu deinen Wünschen und Fähigkeiten passen. Fordere dich aber auch mal heraus, teile das was du kannst mit anderen. So kannst du viel mehr bewegen und freiwillig und aktiv Verantwortung übernehmen für das, was du tust, weil es dir Freude machen darf, und sich in deinem Spezialbereich befindet.

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