politischer Kompass

Unseren Politischen Kompass einstellen

  • Gibt es eine lokale Bürger*innen-Initiative, deren Arbeit du bisher nicht ganz ernst nimmst? Warum nicht? Was sind eure Gemeinsamkeiten, was eure Unterschiede?

  • Wie bist du persönlich von der Kohleindustrie und dem Klimawandel betroffen? Oder: Was hat dich motiviert, dich zu diesem Thema engagieren und organisieren zu wollen? Wie kannst du diese Erkenntnis nutzen, um andere auf ihre Betroffenheiten und ihre Vision anzusprechen?

  • Wie zugänglich für neue Menschen ist deine politische Gruppe, insbesondere für Menschen, die stark von Unterdrückung, Verdrängung und Ausgrenzung betroffen sind? Wie sehr seid ihr bereit, eure gewohnten Strukturen und Arbeitsweisen zu ändern um euch mit einer breiteren Basis zu vernetzen?

  • Kannst du zugunsten einer langfristig fruchtbaren Zusammenarbeit mit Menschen, die in die gleiche Richtung wie ihr wollen, aber andere konkrete Ziele haben, deine eigene politische Agenda/die deiner Gruppe zurückstellen, anpassen, ändern?

  • Welche Haltung musst du mitbringen, um Menschen an der Basis mit denen du zusammenarbeiten willst, die vielleicht ganz andere Erfahrungen gemacht haben als du, respektvoll und wertschätzend ge-genüberzutreten?

Transformatives Community Organizing kann also ein Anstoß sein, unsere Organisierungspraktiken neu zu denken. Dann stellt sich die Frage, was wir als Bewegung von diesem Konzept überhaupt übernehmen wollen und können. Aspekte transformativen Organizing mit weniger Fokus auf Community und Basis-Arbeit lassen sich sicher schon jetzt in vielen unserer Organisationszusammenhänge finden – viele, aber bei weitem nicht alle davon beleuchten wir im nächsten Kapitel noch näher. Wir wollen hier nochmal einen Blick auf das aufgeladene Wort Community werfen, das ja die Grundlage von all dem sein soll.

Nächste Seite: Transformativ und Organisieren – Aber wer sind diese Communities?

 

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